Matterhorn – Gottes Pyramide

Matterhorn – Gottes Pyramide. GEISTERWELT Hoch über dem Schnee im Fels hausen laut Legende die Geister der Verdammten und vertreiben Bergsteiger mit ihren Steinwürfen: Blick aufs Matterhorn, vom Riffelberg aus gesehen

GEISTERWELT Hoch über dem Schnee im Fels hausen laut Legende die Geister der Verdammten und vertreiben Bergsteiger mit ihren Steinwürfen: Blick aufs Matterhorn, vom Riffelberg aus gesehen © Foto: Jan Riephoff

ANZEIGE
Grasegger. Ihr Haus für Tradition und Gegenwart. Garmisch-Partenkirchen

Jahrhundertelang flößte das Matterhorn Ehrfurcht und Angst ein, es galt als höchster Berg der Alpen, für immer unbezwingbar. Dann aber kam der Engländer Edward Whymper, sprach von einem „Zuckerhut, dessen Spitze schief steht“, und erklomm 1865 als Erster den jungfräulichen Gipfel. Ebenso respektlos nähert sich heute Allroundkünstler Dieter Meier dem Mythos (ALPS Magazine #2 2/2010 Review)

Vor 145 Jahren kostete es jahrelange Mühen, Mut und ein paar Menschenleben, um das 4478 Meter hohe Wahrzeichen der Schweiz zu bezwingen. Heute ist der Gipfel um den Preis eines Helikop­terfluges zu haben. Jedenfalls, wenn man Dieter Meier heißt, Spross einer Bankerfamilie, Biobauer, Musiker, Konzept- und Lebenskünstler und Wer-weiß-was-sonst-noch ist. Zermatt-Kenner jedenfalls ist der 1945 Geborene von Kindesbeinen an, denn seine Familie war stets gern zu Gast in der Gemeinde am Fuß des Matterhorns, die trotz rasanter Entwicklung bis heute keine 6000 Einwohner zählt. Er hat sich für ALPS Gedanken über den mittlerweile berühmten Ort gemacht:
Zermatt war bis Ende des 19. Jahrhunderts ein armes Dorf. Bauern rangen einer harten Natur das Dasein ab. Wie auch in anderen Hochtälern der Schweiz zogen die Menschen hier oben seit dem Mittelalter ein mühseliges Leben in Freiheit der endlosen Verbeugung vor Kirche und Aristokratie vor.
Die Natur war immer auch der Gegner, dem man einen kargen Ertrag am Existenzminimum abtrotzte, und niemandem wäre es in den Sinn gekommen, sich aus Spaß im Schnee zu bewegen oder gar unter Lebensgefahr die Felswände hochzuklettern oder über Gletscher zu spazieren.

Auf so verwegene Expeditionen würde sich der schwerst schwindelanfällige Meier (Wo-geht’s-hier-hoch?) auch heute noch nicht einlassen. Also mietet er für sich und Flachlandfotograf Jan Riep­hoff einen Helikopter und heuert den diplomierten Bergführer Richard Andenmatten an, der in seinem Leben sagenhafte 850 Seilschaften zum Gipfel geführt hat, aber genauso gut darin ist, den beiden Salonabenteurern die schauerlichsten Bergdramen aus der Plexiglaskabine heraus nahezubringen. Wobei Meier seinen Gedankengängen gefahrlos weiter nachhängen kann: Im viktorianischen England war dank der gigantischen Raubzüge in den Kolonien die Gesellschaft bis tief in den Mittelstand hinein zum Müßiggang verurteilt, und aus reinster Langeweile beschlossen die Geplagten, auf Berge zu steigen, Schneehänge hinunterzurutschen, Kopf voran auf kleinsten Schlitten enge Eisrinnen runterzurasen oder zu viert im Bobsleigh mit 120 Sachen an Eiswänden zu hängen.

Selbstverständlich wollten die Herrschaften standesgemäß beherbergt sein, und die Bürgergemeinde baute zum Teil in Fronarbeit die ersten Hotels, in denen die Ladys und Lords logierten wie auf den Latifundien in den Grafschaften Great Britains. Das Matterhorn war schon damals ein Berg der ­Sehnsucht, eine Pyramide Gottes und eine große Verführung.

Von allen Seiten versuchten Kraxler aus ganz Europa, den Berg zu besteigen. In Sportwestons und mit primitivstem Gerät machten sich ­Italiener, Franzosen und Engländer erfolglos am Horn zu schaffen. Als am 14. Juli 1865 der weiße Spitzzahn sich vor einem tiefblauen Himmel präsentierte, wagte der ehrgeizige Edward Whymper mit Reverend Charles Hudson, Douglas Robert Hadow, Lord Francis Douglas, den Bergführern Taugwalder Vater und Sohn und dem Franzosen Michel Croz den Aufstieg über den Hörnligrat und erreichte als Erster den Gipfel des Matterhorns. Aber der Berg forderte seine Opfer. Beim Abstieg stürzten Croz, Hudson, Hadow und der Lord zu Tode, und seither folgten ihnen Hunderte, die der Versuchung des schönsten Horns der Welt nicht widerstehen konnten.

Bildergalerie Anklicken zum Vergrößern der Bilder. © Fotos: Jan Riephof

Sieg und Drama am Matterhorn lösten damals in England erbitterte Diskussionen aus, die ein Leitartikler der „Times“ so zusammenfasste: „Zugegeben: Das ist eine großartige Leistung. Aber ist das das Leben? Ist das die Pflicht? Entspricht das dem gesunden Menschenverstand? Ist das zulässig? Ist das nicht kriminell?“ Das Entsetzen galt vor allem dem Tod des brillanten jungen Lord Douglas, ­dessen Leichnam nie gefunden wurde: „Warum muss das beste Blut Englands für das Ersteigen unzugänglicher Gipfel verschwendet werden?“

Was den überlebenden Edward Whymper angeht, so gehörte er nicht zu den Wohlhabenden. Der 1840 als zweites Kind einer Familie mit elf Kindern in London Geborene war zum Arbeiten in die Alpen gegangen. Seine präzisen Holzschnitte hatten ihm den Auftrag eingebracht, Illustrationen für die Zeitschrift des Alpine Club anzufertigen, was er gewissenhaft, aber ohne Begeisterung tat. In seinem Tagebuch vermerkte er: „Ich schätze die hübschen Landschaften nicht besonders, mit denen man die Schweiz normalerweise darstellt.“ Der Alpinismus erlebte dank der viktorianischen Bergsteiger gerade sein „Goldenes Zeitalter“, und irgendwann muss Whymper vom Fieber des Gipfelsturms infiziert worden sein – im Wallis und im Mont-Blanc-Gebiet eroberte er einige umkämpfte Gipfel. Sein Triumph am Matterhorn besiegelte seinen Ruf als bester Bergsteiger, brachte ihm aber als Nachspiel eine gerichtliche Untersuchung ein. Schlimmer waren die traumatischen ­Nachwehen: Sechs Jahre brauchte Whymper, um seinen Bericht über die Tragödie am Matterhorn niederzuschreiben, Herzstück seines berühmten Buches „Scrambles Amongst the Alps“, das er mit eigenen Holzschnitten illustrierte, was dem Ganzen den Charakter einer Reportage gibt. Der letzte Satz der nüchternen Aufzeichnungen lässt ahnen, dass Whymper den Schock vom Matterhorn nie verarbeiten konnte. Er ermahnt seine Leser: „Ersteigt die Hochalpen, wenn ihr wollt, aber vergesst nie, dass Mut und Kraft ohne Klugheit nichts sind und dass eine augenblickliche Nachlässigkeit das Glück eines ganzen Lebens zerstören kann.“

Bildergalerie Anklicken zum Vergrößern der Bilder. © Fotos: Jan Riephof

Dieter Meier ist klug genug, das Matterhorn nur mit der Kraft eines Hubschraubers zu erobern, was angesichts seiner eleganten Halbschuhe schon riskant genug erscheint. Die Leichtigkeit des Auf und Ab, einer Liftfahrt nicht unähnlich, lässt seinen Bericht ungleich lockerer und fröhlicher klingen als Whympers Erinnerungen, obwohl es auch hier nicht an Opfern fehlt:
Unser Führer Andenmatten erinnerte sich an die vielen Himmelsstürmer, die er, bei Nacht und Nebel gerufen, nur noch tot aus der Wand ins Tal zurückbrachte. Je näher wir dem Wunderberg kamen, der vor ein paar Milliarden Jahren aus Afrika in die Schweiz rübergeschoben wurde, desto unspektakulärer war sein Anblick, und als der Flugapparat sich 15 Meter an der Wand über den Gipfel schaufelte, war das Matterhorn zur öden Geröllhalde entzaubert, in der die Klettersüchtigen nach festen Griffen suchen und sich der „conquête de l’inutile“ (Eroberung des Nutzlosen) ausliefern.
Gute Bergführer sind immer auch gute Erzähler. Beim Anblick von Hasardeuren, die sie in der Schweiz Grampis nennen, weil sie kurz vor dem Einnachten immer noch in der Wand hängen, läuft Andenmatten zur Hochform auf: Er erinnert sich an die Rettung eines deutschen Ehepaares, das nach Sonnenuntergang hoch über der Hörnlihütte nicht mehr rauf noch runter wusste und nach verzweifelten Hilfeschreien ins Leere auf eine Antwort aus dem Tal wartete.
Andenmatten und sein Kumpel Julen erfüllten ihre Pflicht und stiegen 600 Meter zur Düsseldorfer Bergnot hoch. Der Ehemann, ein eitler Stahlkocher, den die totale Muffe überkommen hatte, schimpfte mit seiner Gemahlin, als sei sie der Grund des Bergübels. Andenmatten, der gelernt hatte, die Angstzustände seiner Kunden zu lesen, sah sofort, dass nicht die Frau am Abgrund erstarrt war, dass vielmehr ihrem schuldresistenten Gatten das Herz in die Bergsteigerhosen gerutscht war und dort so wüste Kapriolen vollführte, dass er zwischen unstrukturierten Anweisungen an die Gemahlin verzweifelt nach Luft rang. Die Bergführer entschieden, dass Julen die Dame zu Tal führen sollte und Andenmatten den Herrn. Tatsächlich stieg die Frau behände wie eine Gämse zur Solvay-Hütte runter, während Andenmatten mit dem Stahlkocher, den es zwischen Wimmern und fluchendem Auslagern seiner Angst hin- und herwarf, seine liebe Mühe hatte.
Als auch sie endlich in der Hütte ankamen, fand der große Deutsche seine Stimme wieder und fragte forsch nach dem Preis der Rettung. Hundert pro Person, brachte Julen vor, aber da deine Frau auch ohne uns runtergekommen wäre, du dich aber wie ein Ochse auf Eis benommen hast, der bestimmt den frühen Bergtod erlitten hätte, ist die Frau gratis und du bezahlst das Doppelte. Eine Frechheit sei das, schimpfte Großkotz, warf die Noten auf den Tisch und forderte von seiner Gattin, dass sie sich auch empöre, was sie dem geplagten Magnaten zuliebe denn auch tat.

Diese Episode zeigt deutlich, wie sich die Verhältnisse seit dem „Goldenen Zeitalter des Alpinismus“ geändert haben – ging es damals um ein Kräftemessen mit den Göttern (sicher ist es kein Zufall, dass so viele anglikanische Priester zu den viktorianischen Bergbesteigern zählten), so geht es heute darum, wie weit Geld jeden Einzelnen dem Gipfelrausch näher bringen kann. Auch ­Meiers Führer ergeht sich in sentimentalen Reminiszenzen:
Andenmatten erzählte, wie er den Beruf des Bergführers von seinem Onkel gelernt hatte, wie sie damals, als es noch keine Helikopter gab, mit Grubenhelmen, die Lampe auf dem Kopf, ausrückten, um Abgestürzte zu retten, die wie Krieger mit zerfetzten Gliedern auf den Schlachtfeldern zurück­blieben. Wie er mit blutigen Kleidern nach Hause kam und die Frau schimpfte, weil sie das Zeug drei Mal waschen musste, bis das Blut raus war. Und wie sie junge Menschen, die aus aller Welt nach ­Zermatt kamen, um den Traum zu leben, diesen Berg zu erobern, auf Schubkarren tot ins Tal brachten, wo man sie begrub und Monate später von ­Verwandten den Spruch für den Grabstein erhielt, der immer wieder hieß „He lived to climb“. Und wie oft er auf dem Friedhof stand, um einem Freund die Ehre zu erweisen, und wie sehr er sich wundere, warum gerade er immer noch am Leben sei nach 850 Aufstiegen zum Gipfel, bei denen er verrückte Dilettanten aufs Horn schleppte, weil er Geld verdienen musste.

In diesem Moment muss auch Meier und seinem Fotografenfreund mulmig geworden sein.
Wir standen auf dem Gletscher neben dem Flugapparat, der wie eine rote Spinne, bewacht von 22 Viertausendern, in die Steinwüste eingedrungen war. Da ist es gut, einen erfahrenen Führer an seiner Seite zu wissen.

Matterhorn – Gottes Pyramide. EXPONIERT Am Hörnligrat, auf 4003 Meter Höhe nordöstlich des Matterhorngipfels, hockt die Solvayhütte auf einem kleinen Vorsprung in der steilen Wand – letzte Rettung für in Not Geratene

EXPONIERT Am Hörnligrat, auf 4003 Meter Höhe nordöstlich des Matterhorngipfels, hockt die Solvayhütte auf einem kleinen Vorsprung in der steilen Wand – letzte Rettung für in Not Geratene © Foto: Jan Riephoff

ANZEIGE

Zu Whympers Zeiten saßen an der Mauer vor dem Monte-Rosa-Hotel gewöhnlich zwei Dutzend Führer, gute, schlechte und mittelmäßige. „Sie rechnen auf Verwendung“, schrieb der Matterhorn-Bezwinger, „und schauen nach Touristen aus, warten auf neue Ankömmlinge und berechnen die Zahl von Franken, die sich ihnen aus der Tasche locken lässt.“ Whymper hatte keine hohe Meinung von den meisten Führern: „Sie waren für mich Wegweiser und große Verzehrer von Fleisch und Branntwein. Nach meinen Erfahrungen würde ich die Gesellschaft eines Paars meiner Landsleute jeder beliebigen Zahl von Führern vorgezogen haben.“ Andererseits schätzte er das bunte Schauspiel, das die wetter­gegerbten Männer mit ihren aufgesprungenen Lippen, geschwollenen Backen und blutunterlaufenen Augen vor dem Hotel boten: „An diesen auffallend gekleideten und sonderbar aussehenden Leuten bemerkt man eine Ungezwungenheit, die an städtisches Leben und vornehme Gesellschaft nicht erinnert.“ Die herumlungernden Führer machten ihm deutlich, wie seine „überkalten Landsleute“, sobald sie zusammenkommen, „gleich wieder einfrieren“. Andenmatten gehört ohne Zweifel zu den guten Führern, und so gern er deftige Histörchen erzählt, um seine Kunden das Gruseln zu lehren, so nachdenklich kann er auch sein, was Dieter Meier dann doch berührt:
Ja, er hatte den Tod gesehen, ein paar Dutzend Mal, und viele wollten da rauf, um ihm in die Augen zu schauen bei der Begegnung mit sich selbst und dem Teufel, der sie reitet, das Leben zu riskieren, um da oben zu stehen vor dem Nichts, das wir alle sind – etwas früher, wenn der Schutzengel uns verlässt, und etwas später, wenn höhere Mächte zum unspektakulären Alterstod abwinken.

Etwas pathetisch sei ihm der Schluss geraten, findet Meier, was zum großen Drama des Berges passt. Aber dann lassen er und Fotograf Riephoff im Zermatter Hof einen kostbaren roten Château Margaux für sich singen und amüsieren sich köstlich über den dilettantischen Service –
nackter Daumen in der Sauce einer Rindshuft, die sie als Entrecôte verkaufen, was in einem Fünfsternhotel dauerhaft nur möglich ist, wenn man diesen Berg vor der Nase hat, das schönste Horn der Welt, das Matterhorn.

Matterhorn – Gottes Pyramide. Eisenbahntunnel der Gornergratbahn unterhalb der Riffelalp

PER BAHN Eisenbahntunnel der Gornergratbahn unterhalb der Riffelalp © Foto: Jan Riephoff

Gut zu wissen
 
Die Kopie hatte jeder in der Hand – das Matterhorn stand für die Form der Toblerone Pate. Wie aber dem Original näherkommen?
 Matterhorn – Gottes Pyramide. Das Neue Museum Zermatlantis eröffnete am 18.12.2006. Architekt Peter Perren und das Gestalter-Team Steiner Sarnen Schweiz AG, mit Otto Steiner und Natascha Obermayr bauten das neue Museum unter dem Boden in der Räumen des alten Casinos
Das Neue Museum Zermatlantis eröffnete am 18.12.2006. Architekt Peter Perren und das Gestalter-Team Steiner Sarnen Schweiz AG, mit Otto Steiner und Natascha Obermayr bauten das neue Museum unter dem Boden in der Räumen des alten Casinos © Foto: Emanuel Ammon/AURA
 
Im Museum
Ganz unabhängig von witterungsbedingten Widrigkeiten lässt sich der markante Berg auch im Warmen und Trockenen erklimmen – zumindest im Geiste. Das Matterhorn-Museum in Zermatt dokumentiert nicht nur die dramatische Erstbesteigung über den Hörnli­grat, sondern auch die Eroberung der anderen Flanken – die Südwand beispiels­weise wurde erst 1983 bezwungen.
 
Kirchplatz Zermatt, T. 00 41/279 66/41 00, www.matterhornmuseum.ch
 
Per Helikopter
Die „Dieter Meier“-Variante, bei der man von oben spektakuläre Einblicke in die Grate und Wände des mythischen Gipfels bekommt, ist ab 210 Schweizer Franken zu haben: So viel kostet, pro Person, ein zwanzigminütiger Hubschrauberflug rund ums Matterhorn mit der Air Zermatt. Wer möchte, kann die Zeit auf 30 Minuten ausdehnen und die Route selbst zusammenstellen (310 CHF).
 
Air Zermatt, T. 00 41/279 66/86 86, www.air-zermatt.ch
 
Vor der Hörnlihütte
Einen Hauch von der Tollkühnheit der Erstbesteigung können auch „normale“, trittsichere Wanderer spüren: Von der Bergstation der Schwarzseebahn führt eine zweistündige Wanderung hinauf zum Berghaus, hinter dem der Hörnligrat senkrecht in die Höhe steigt. Wer an dieser Stelle steht, empfindet vor allen Kletterern nur noch eines: Respekt.
 
Hörnlihütte, Tel. 00 41/ 279 67/22 64 und 27 69, www.allmountain-zermatt.ch/de/hoernlihuette
 
Bergführer
sind für eine Matterhornbesteigung unumgänglich. Der Berg gilt als einer der schwierigsten Klassiker der Alpen, Auf- und Abstieg erfolgen ausschließlich in Fels und Eis. Wegen dieser enormen Anforderungen führt jeder Bergführer des Alpincenter Zermatt (T. 00 41/279 66/24 60, www.alpincenter-zermatt.ch) auch nur einen Gast am Seil. Zur ausreichenden Vorbereitung auf die anspruchsvolle Klettertour wird ein Mindestaufenthalt in Zermatt von sieben bis zehn Tagen empfohlen; gute Trainingstouren führen u. a. auf das Rimpfischhorn und das Riffelhorn.
 
Matterhorn – Gottes Pyramide. DRAMATISCH Edward Whympers Aufzeichnungen über seine vielen Versuche, das Matterhorn zu bezwingen, was erst beim siebten Anlauf gelang, wurden zum Klassiker der Berg­literatur. Der ALPS-Bericht bezieht sich auf die Ausgabe im AS Verlag von 2007
Dramatisch
Edward Whympers Aufzeichnungen über seine vielen Versuche, das Matterhorn zu bezwingen, was erst beim siebten Anlauf gelang, wurden zum Klassiker der Berg­literatur. Der ALPS-Bericht bezieht sich auf die Ausgabe im AS Verlag von 2007.