Charly Wehrles 10 Gebote für die Hütte

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Grasegger. Ihr Haus für Tradition und Gegenwart. Garmisch-Partenkirchen

Text: Christian Rauch

  1. Der Wirt sollte den Gästen ein Gefühl der Geborgenheit vermitteln. Der Gast sollte durch sein Sozialverhalten dazu beitragen.
  2. Der Wirt sollte immer noch Platz für unangemeldete Gäste bereithalten. Der Gast sollte sich bei voller Hütte besonders rücksichtsvoll verhalten und „zusammenrutschen“.
  3. Der Wirt sollte einem zu spät eintreffenden Gast wenigstens noch einen Teller Suppe bieten. Der Gast sollte dem Wirt Bescheid geben, wenn er spät (oder gar nicht mehr) kommt.
  4. Der Wirt sollte für jeden Gast gleich viel und ausreichend Raum bereitstellen. Der Gast sollte den zugewiesenen Lagerplatz einhalten und am Morgen aufräumen.
  5. Der Wirt sollte lieber gute, günstige und reichliche Portionen planen als ein breites Angebot. Der Gast sollte die kleine Auswahl auf einer Berghütte wertschätzen.
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  7. Der Wirt sollte die Unterhaltung mit seinen Gästen suchen. Der Gast sollte durch einen persönlichen Eintrag ins Hüttenbuch zur Hüttenkultur beitragen.
  8. Der Wirt sollte eine ausgewogene Zeit für die Hüttenruhe bestimmen, zum Beispiel halb elf. Der Gast sollte zu einem geselligen Abend beitragen, aber ohne „Ballermannatmosphäre“.
  9. Der Wirt soll Toiletten und Waschräume täglich reinigen. Der Gast sollte zur Sauberkeit auch selbst beitragen.
  10. Der Wirt sollte es ohne Verbotsschilder schaffen, die Schwierigkeit der Abfallentsorgung auf dem Berg verständlich zu machen. Der Gast soll seine Abfälle Wieder mit ins Tal nehmen.
  11. Der Wirt soll das Meldebuch pflegen. Der Gast soll dort seine Ankunfts- und Abmarschzeit und seine Tourenziele eintragen. Meldebücher haben schon Leben gerettet!