Traumabfahrten in der Schweiz

Skifahren vor dem Matterhorn in Zermatt, Kanton Wallis

Traumabfahrten in der Schweiz Skifahren vor dem Matterhorn in Zermatt // © Foto: Christof Sonderegger

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Ein Paradies für Gipfelstürmer: lange Abfahrten in traumhafter Winterlandschaft – ohne Zwischenstopps und Schlangestehen. Die höchsten Berge in Europa begeistern leidenschaftliche Skiläufer. Dick verschneite Pisten unter den Brettern, Ruhe und Geschwindigkeit, Raum für ungestörte Schwünge durch eine herrliche Winterkulisse. Die längste Piste misst über 25 Kilometer: viel Zeit für mehrdimensionalen Genuss

Zermatt – Kleines Matterhorn

Lust auf die längste Piste Europas? 25 Kilometer – das muss man sich erst mal unter den Brettern zergehen lassen. Im Wallis, am Fuß des weltberühmten Berges und Wahrzeichens der Schweiz, liegt das Skigebiet der Superlative „Matterhorn Glacier Paradise“. Die längste Piste unseres Kontinents führt vom Klein Matterhorn bis nach Zermatt. „Das Matterhorn ist einmalig. Ich liebe die Strecke vom Gletscher bis ins Tal. Für einen spontanen Zwischenstopp gibt es ein italienisches Café im Tresta Grigia und einen tollen Blick nach Italien. Grande!“ so Patrick Baumann, Skilehrer. Die Piste beginnt ruhig und gemütlich flach auf dem Theodulgletscher. Einem Steilhang folgen breite Carvingstrecken, schwarze Buckelpisten führen dann bis nach Furi und schließlich ins Dorf Zermatt. Der Schwierigkeitsgrad ist mittel, der Genussfaktor extrem hoch: kein Stau, keine Schlangen, keine Massen. Reines Skiabenteuer und noch dazu unerhört lang.

Davos – Parsennabfahrt

Der Schweizer Ski-Klassiker: 1924 wurde hier das erste Skirennen des Landes ausgetragen. Das Parsenngebiet oberhalb von Davos Klosters in Graubünden gilt als Wiege des Schweizer Skisports. Die Abfahrt ist äußerst abwechslungsreich: Die Piste beginnt auf dem Weissfluhgipfel (in 2844 Metern Höhe), führt mit grandiosem Ausblick durch hochalpines Gebiet zur Parsennfurgga, danach wird das Gelände sanfter. Die anschließende Fahrt durch einen märchenhaften Bergwald endet in Küblis. Für geübte Fahrer wird die Strecke zum einzigartigen Erlebnis.

Wengen – Lauberhornabfahrt

In den Tagen nach der Weltcup-Abfahrt (Lauberhornrennen 15.–17. Januar 2016) in Wengen im Berner Oberland können auch geübte Amateure die weltberühmte Rennpiste testen. Mit 1028 Metern Höhendifferenz und 4,48 Kilometern Länge ist sie die längste und vielleicht auch die anspruchsvollste Weltcup-Abfahrtsstrecke. Start ist auf dem Lauberhorn (2315 m ü. M.), Zielort ist Innerwengen (1287 m ü. M.). Das durchschnittliche Gefälle beträgt 15 Prozent; an der steilsten Stelle maximal bis zu 42 Prozent. Bis zu 160 Stundenkilometer erreichen die Profis im Hanneggschuss. Wer Genuss dem Speed vorzieht, genießt den Blick auf die berühmte Bergkulisse der Jungfrau Region: Eiger, Mönch und Jungfrau.

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Flims – La Siala

Sonnige Lage und ein grandioses Panorama: Auf breiten Carvingpisten geht es für Einsteiger oder geübte Fahrer talwärts. Die mit 14,8 Kilometern längste Piste der Region Laax in Graubünden beginnt bei der Bergstation La Siala (2800 m ü. M.) und führt dann nach Grauberg und über schmalere Ziehwege nach Startgels bis nach Flims (1100 m ü. M.). Die Strecke überwindet rund 1700 Höhenmeter bei einem Gefälle zwischen 20 und 30 Prozent. Ein wunderbarer kulinarischer Höhepunkt unterwegs ist das Ustria Startgels. Das gemütliche Bergrestaurant mit seiner großen Sonnenterrasse liegt mitten im Skigebiet und verwöhnt hungrige Pistenmäuler mit sämiger Polenta vom offenen Feuer und feinen Beilagen. Klar: Eine Pause muss auch mal sein.