Das Adoptivrind

Das Adoptivrind. Natur Konkret

© Foto: Ulrich Pfändler, Natur Konkret

ANZEIGE
Grasegger. Ihr Haus für Tradition und Gegenwart. Garmisch-Partenkirchen

Wenn Elisa, Fiona, Lotti und ihre rund 550 zotteligen Artgenossinnen ihr Sommerquartier auf den Tessiner Höhen beziehen, erwarten sie dort oben zahlreiche Besucher: „Investoren“ kommen in Wanderstiefeln auf die Alpen marschiert, auf denen die Hochlandrinddamen während der heißen Monate grasen, um ihre sympathischen Geldanlagen persönlich in Augenschein zu nehmen.

ANZEIGE

1250 Schweizer Franken kostet ein Kuh-Anteil, den man beim Landwirtschaftsbetrieb Natur Konkret mit Sitz im Maggiatal kaufen kann. Die Rendite ist stattlich: Jährlich gibt es Qualitätsfleisch im Wert von 350 Schweizer Franken, natürlich nicht von der sanftäugigen Patenkuh, sondern vom männlichen Nachwuchs der Herde. Die Kühe selbst dürfen sich bis ins hohe Alter ihrer Hauptaufgabe widmen: Sie verhindern, dass Büsche die Bergweiden überwachsen, die bis zum Start des Rinderprojekts schon einmal 25 Jahre brachlagen. So helfen die robusten „Zug’roasten“ aus Schottland, ein Stück Kulturlandschaft und damit auch den Lebensraum unzähliger Tiere zu erhalten.

Kategorie Fauna & Flora, Tessin

Die gebürtige Münchnerin, Mutter dreier Söhne und promovierte Kunsthistorikerin ist ALPS-Mitstreiterin der ersten Stunde und an Vielseitigkeit kaum zu überbieten: Ob Gastlichkeit oder Reise, Porträt oder das „Ausgraben“ eines Mythos wie den Dolomytos-Wein in Südtirol (#7) oder den symbolträchtigen Triglav in Slowenien (#9) – Claudia Teibler verdanken wir einige der journalistischen Höhepunkte in ALPS.