Sieben Tage, sieben Länder: Dafür gibt es die Region Innsbruck

Einmal auf einem 3000er stehen: Im Sellrain mit seinen bis zu 2.000 Meter hohen Startpunkten locken einige einfache Dreitausender. © Fotos: Innsbruck Tourismus/Benedikt Jörg

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Die Weltreise fällt 2020 wohl ins Wasser. Macht aber nichts, dafür gibt es ja Innsbruck! Das Freizeitangebot der jungen Alpenmetropole am Inn ist nämlich derart vielseitig, dass man hier auf Weltreise im Taschenformat gehen kann.

Sieben Tage, sieben Abenteuer! Innsbruck ist mehr als nur die Hauptstadt von Tirol– Innsbruck ist die Sporthauptstadt der Alpen! In Zeiten, in denen Fernreisen tabu und die großen Globetrotter-Abenteuer unendlich weit entfernt sind, besinnen sich Outdoorer wieder mehr auf das kleine Glück der kurzen Wege. Dank der Lage an den klimabegünstigten Südhängen des Karwendels können Bergabenteuer bis weit in den Herbst hinein problemlos geplant werden. Wer abends noch auf einen Drink in eine hippe Bar mitten in der Stadt möchte, kann in Innsbruck Outdoorerlebnisse und urbanen Lifestyle perfekt miteinander verbinden.

Hier kommen sieben Abenteuer rund um die Tiroler Alpenmetropole, die einen jeden Urlaubstag quasi ein anderes Fernreiseziel erleben lassen:

1. Warum in die Schweiz? Auch in Innsbruck kann man Dreitausender sammeln!

Der erste Berg mit der magischen drei vorne dran ist etwas ganz Besonderes! Umso wichtiger, dass der erste Dreitausender eine erlebnisreiche, aber sichere Sache ist. Kletterei mit Seil oder gefährliche Gletscherspalten sind hier unerwünscht. Also auf nach Innsbruck! Keine halbe Autostunde von den quirligen Shoppingmeilen der Alpenmetropole entfernt, versteckt sich zwischen Stubaier Alpen und Nördlichen Kalkalpen das Sellrain. In dem Hochtal mit seinen bis zu 2.000 Meter hohen Startpunkten locken einige einfache Dreitausender. Zwei Beispiele: Der Sulzkogel (3.016 m) ist vom Kühtai in rund drei Stunden erreichbar. Und am Zischgeles (3.004 m) braucht man rund vier Stunden für seinen ersten Dreitausender. Steigeisen und Klettergurt? Die können getrost im Tal bleiben! Weitere Informationen gibt es hier.

Einmal auf einem 3000er stehen - Im Sellrain mit seinen bis zu 2.000 Meter hohen Startpunkten locken einige einfache Dreitausender. © Innsbruck Tourismus/Benedikt Jörg

Einmal auf einem 3000er stehen – Im Sellrain mit seinen bis zu 2.000 Meter hohen Startpunkten locken einige einfache Dreitausender. © Innsbruck Tourismus/Benedikt Jörg

2. Warum nach Island galoppieren? Lieber Aussichts-Reiten rund ums Kühtai!

Somi, Joki, Hjörvar, Grimnir und Vaka sind die fünf Musketiere vom Kühtai. Die Islandpferde, die übrigens nicht Ponys genannt werden wollen, leben hier auf 2.000 Metern Höhe. Das Kühtai ist im Winter der höchstgelegene Skiort Tirols. Und im Sommer die Sommerfrische der Städter. Hier oben ist man ganz nah und doch unendlichweit von Innsbruck entfernt. Genau richtig, um sich mal in den Sattel zuschwingen. Kinder sowie Erwachsene Anfänger werden im Schritt geführt, Fortgeschrittene reiten in etwa vier Stunden zur Drei-Seen-Hütte, wo einezünftige Jause auf die Reiter wartet. Und frisches Wasser auf die fünf Musketiere. Eine Stunde kostet 25 Euro, eine Tagestour 120 Euro. Übrigens: Wer das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde erleben will, muss nicht Isländisch können. Denn Somi, Joki & Co. sind echte Tiroler! Weitere Informationen unter: www.kuehtai.info

Die Islandpferde leben im Kühtai auf 2.000 Metern Höhe. © Innsbruck Tourismus/Markus Moser

Die Islandpferde leben im Kühtai auf 2.000 Metern Höhe. © Innsbruck Tourismus/Markus Moser

3. Warum nach Kanada? Innsbruck ist der alpine (E-)Mountainbike-Heaven!

Das Karwendel im Allgemeinen und die Nordkette im Speziellen sind das perfekte Geläuf für Mountainbiker mit und ohne E. Nicht zufällig nennen manche die Bergregion nördlich von Innsbruck auch „Klein-Kanada“. Auf den Südhängen hoch über der Stadt – rundum den Sonnenbalkon namens Hungerburg – führen jede Menge lohnenswerter(E-)Mountainbike-Touren hinauf zu bewirtschafteten Almen. Hier genießt man dann mit regionalen Spezialitäten wie Kaspressknödelsuppe, Spinatknödel oder TirolerG’röstl den perfekten Einkehrschwung – bevor es heißt: Es geht bergab! Entweder auf einfachen Forststraßen oder auf spannenden Singletrails wie dem „Arzler Alm Trail“ oder dem„Hungerburgtrail“. Übrigens: Dank ihrer sonnigen Lage sind viele Almen an der Innsbrucker Nordkette bis in den November hinein bewirtschaftet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Auf den Südhängen hoch über der Stadt – rundum den Sonnenbalkon namens Hungerburg – führen jede Menge lohnenswerter (E-)Mountainbike-Touren hinauf zu bewirtschafteten Almen. © Innsbruck Tourismus/Christian Vorhofer

Auf den Südhängen hoch über der Stadt – rundum den Sonnenbalkon namens Hungerburg – führen jede Menge lohnenswerter (E-)Mountainbike-Touren hinauf zu bewirtschafteten Almen. © Innsbruck Tourismus/Christian Vorhofer

4. Warum Neuseeland? Bungee-Jumping kitzelt auch in Innsbruck die Nerven!

Die Europabrücke im Norden von Innsbruck ist ein Bauwerk der Superlative: Mit einer Höhe von 190 Metern war sie bei ihrer Fertigstellung 1963 die höchste Brücke Europas. Auch heute noch ist sie die höchste Brücke Österreichs. Und Schauplatz eines Adrenalinrausches ohne Vergleich: Bungee-Jumping! Seit Rupert Hirner anno `93 den ersten Sprung wagte, taten es ihm Tausende nach. Heute gibt es über 60 Termine für einen der spektakulärsten Bungee-Jumps der Welt! Wer 2020 den Absprung wagen will, kann das noch bis 25. Oktober samstags und sonntags tun. Bis 28. August kann man sich auch freitags in die Tiefe stürzen. Der Sprung kostet 179 Euro, das Video dazu 31 Euro. Weitere Informationen unter: www.europabruecke.at/produkt/192m-europabruecke

Die Europabrücke im Norden von Innsbruck gibt es einen der spektakulärsten Bungee-Jumps der Welt. © Rupert Hirner Bungy Jumping_Ch. Birbaumer

Die Europabrücke im Norden von Innsbruck gibt es einen der spektakulärsten Bungee-Jumps der Welt. © Rupert Hirner Bungy Jumping_Ch. Birbaumer

5. Warum nach Hawaii? Upstream-Surfer treffen sich besser in Innsbruck.

Zum Wellenreiten nach Hawaii? Nette Idee, aber warum nicht gleich nach Innsbruck? Surfen kann man nämlich auch in der jungen Alpenmetropole – und zwar mitten auf dem Inn. „Upstream Surfing“ nennt sich das Zauberwort, mit dem ein junges Start-Up Surfer und alle, die es werden wollen, nach Innsbruck lockt. Mit einem cleveren System aus Unterwasser-Segel und Flaschenzug kann man aufdem Inn bis zu 300 Meter flussaufwärts surfen. Profis erreichen dabei einen Speed von 35 km/h und zaubern Tricks wie 360s in die Innwellen. Drei Stunden Surfen kosten 69 Euro – fachkundige Guides, Leihbrett und Neoprenanzuginklusive. Weitere Informationen gibt’s hier.

„Upstream Surfing“ nennt sich das Zauberwort, mit dem ein junges Start-Up Surfer und alle, die es werden wollen, nach Innsbruck lockt. © Innsbruck Tourismus/Emanuel Kaser

„Upstream Surfing“ nennt sich das Zauberwort, mit dem ein junges Start-Up Surfer und alle, die es werden wollen, nach Innsbruck lockt. © Innsbruck Tourismus/Emanuel Kaser

6. Warum nach Tibet? Höhenluft schnuppert man auch in Innsbruck.

Wem es in der Horizontalen zu fad wird, der muss in die Vertikale. Zum Klettern. Oder zum Klettersteiggehen. Zum Kraxeln muss man aber nicht nach Tibet – auch rund um Innsbruck kann man es im besten Wortsinn auf die Spitze treiben. Bestes Beispiel: der Innsbrucker Klettersteig. Wie auf einer Highline aus Stein balanciert man auf dem mittelschweren Eisenweg (Schwierigkeitsgrad: B/C) hoch über den Dächern der Stadt. Wer auf dem gut zwei Kilometer langen Steig zwischen moderner Großstadt und dem menschenleeren Samertal über dem Abgrund balanciert, erlebt eine der spannendsten Touren Innsbrucks. Und überschreitet dabei gleich sieben Gipfel. Die Gesamtgehzeit beträgt sechs bis sieben Stunden. Weitere Informationen unter: https://blog.innsbruck.info/de/sport-natur/der-innsbrucker-klettersteig/.

7. Warum nach Russland? Bob fährt man auch in Innsbruck! Sogar im Sommer.

Erfunden haben das Bobfahren wohl die Russen, im Alpenraum dann die Engadiner. Aber auch Innsbruck kann auf eine lange Tradition im Bobsport zurückblicken. So war der eineinhalb Kilometer lange Eiskanal schon Austragungsort von Bob-, Rodel- und Skeleton-Weltmeisterschaften sowie den Olympischen Winterspielen1976. Und im Sommer? Da können geschwindigkeitsfeste Gäste mit einem erfahrenen Piloten die Eisbobbahn mit bis zu 100 km/h hinunterheizen. Dabei saust man durch 13 Kurven und einen Kreisel. Im Juli und August finden die rasanten Abfahrten jeweils Mittwoch bis Freitag um 16 Uhr statt. Individuelle Termine gibt es für Gruppen ab 16 Personen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Auch im Sommer können geschwindigkeitsfeste Gäste mit einem erfahrenen Piloten die Eisbobbahn mit bis zu 100 km/h hinunterheizen. © Knauseder Event Concept

Auch im Sommer können geschwindigkeitsfeste Gäste mit einem erfahrenen Piloten die Eisbobbahn mit bis zu 100 km/h hinunterheizen. © Knauseder Event Concept