Stefan Winters 10 Gebote für Bergerlebnisse mit Kindern

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Grasegger. Ihr Haus für Tradition und Gegenwart. Garmisch-Partenkirchen
  1. Loslassen: Kinder sollen ihre eigenen Erfahrungen sammeln können, ohne ständig mit Ermahnungen konfrontiert zu sein.
  2. Die Kinder als Maßstab nehmen: Wer darauf achtet, was Kinder wollen, hat kürzere Wegstrecken, längere Pausen – und garantiert mehr Spaß.
  3. Realist bleiben: Kinder sind keine kleinen Bergsteiger. Man kann seine eigenen Vorstellungen nicht 1:1 auf sie übertragen.
  4. Gefahren und Risiken richtig abschätzen: Kinder können zwar elementare Gefahren erkennen, nicht aber subtilere Bedrohungen wie eine heraufziehende Gewitterfront.
  5. Herr der Lage bleiben; Eltern sollten auf alle Situationen zumindest eine Antwort haben und immer mit großen Reserven planen.
  6. Perspektive wechseln: Wer sich auf den Blickwinkel seiner Kinder einlässt, entdeckt die Bergwelt völlig neu.
  7. Die Natur thematisieren, Tiere und Pflanzen beobachten, und auch darauf hinweisen, wie wichtig es ist, all dies zu erhalten.
  8. Verantwortung übertragen: Älteren Kindern tut es gut, wenn man ihnen etwas zutraut, zum Beispiel vorauszugehen und den Weg zu suchen.
  9. Zusammenbleiben: Viele Familien teilen sich auf, damit alle auf ihre Kosten kommen. Damit aber geht das wichtige Gemeinschaftserlebnis verloren.
  10. Mehrere Generationen einbeziehen: Eine kindertaugliche Bergtour ist wie geschaffen dafür, auch mal die Großeltern mitzunehmen.
Kategorie Bewegung & Sport

Die gebürtige Münchnerin, Mutter dreier Söhne und promovierte Kunsthistorikerin ist ALPS-Mitstreiterin der ersten Stunde und an Vielseitigkeit kaum zu überbieten: Ob Gastlichkeit oder Reise, Porträt oder das „Ausgraben“ eines Mythos wie den Dolomytos-Wein in Südtirol (#7) oder den symbolträchtigen Triglav in Slowenien (#9) – Claudia Teibler verdanken wir einige der journalistischen Höhepunkte in ALPS.