Herbert hat den Blues

Herbert hat den Blues. ALMERISCH LANDLERISCH: Am Jaufenpass gibt Pixner das aufregendste Konzert des Jahres

ALMERISCH LANDLERISCH: Am Jaufenpass gibt Pixner das aufregendste Konzert des Jahres © Foto: Verena Kathrein

ANZEIGE
Grasegger. Ihr Haus für Tradition und Gegenwart. Garmisch-Partenkirchen

Herbert Pixner ist ein Großmeister der Kontraste: Der Volksmusik treibt er mit wildromantischen Kompositionen alles Altmodische aus, mixt Polka mit Landler und Blues. Konzerte gibt er mal im Hochalpinen, mal in der Elbphilharmonie. Ein Südtiroler Gipfeltreffen (ALPS Magazine #39 3/2018)

An diesem Abend ist das Herbert Pixner Projekt besonders nah am Wasser gebaut. Eine wohnzimmergroße Bühne aus Lärchenholz haben sie ans Ufer des kleinen Fleckner Sees gesetzt, 2031 Meter über dem Meeresspiegel. Damit die vier Musiker nicht wie in den Jahren zuvor auf Europaletten spielen müssen oder gar in den sumpfigen Matten versinken. Herbert an der Harmonika, seine Schwester Heidi an der Harfe, der italienische Bozener Manuel Randi an der Gitarre und der Osttiroler Werner Unterlechner am Kontrabass. Das Konzert am Jaufenpass nagt jedes Jahr von Neuem an den Nerven von Projektleiter Herbert: Hält das Wetter, an diesem so traumhaften wie unzuverlässigen Ort? Diesmal spielt die Wettergöttin mit, es ist Anfang August, einer der wärmsten Tage des Jahres. Die Menschen strömen seit Nachmittag in dieses natürliche Amphitheater – vor der Bühne steigt der Berg in perfekter Schräglage an, mehr als 1200 Zuhörer finden im Almgras Platz und sitzen auf Isomatten und Wolldecken. Die Dorfjugend verkauft Krapfen und Speckbrote, Bier und Lagrein. Den Strom für die Lautsprecher liefert der Generatorwagen der Feuerwehr. Als es kurz nach halb neun losgeht, glühen die Berge des Passeiertals rosa, am Horizont ist Wetterleuchten zu sehen.

ALPS: Herbert, wo klingen die Alpen am besten?
Herbert Pixner: Den besten Sound hat das Hochgebirge. Ich war schon als kleines Kind gerne weit oben, das Archaische dort fasziniert mich. Der Hof, auf dem ich aufgewachsen bin, liegt auf 1.200 Meter. Wir sind als Kinder im Sommer nicht ins Schwimmbad gegangen, sondern Klettern.

Welche Geräusche prägen sich dort oben ein?
Der Wind, der durch die schroffen Felsen bläst. Die Rufe der Alpenddohlen, kurz und melodiös. Alleine der Raumklang in einem Talkessel im Hochgebirge ist besonders. Und dann kann es auch einfach die Stille sein, die nur durch den Atem durchbrochen wird oder durch deine eigenen Schritte. Es gibt kaum noch Orte auf der Welt, wo man das so erleben kann wie oben am Berg.

Denkst du da an deine Zeit als Senner?
Sicher. Ich habe 15 Sommer auf Almen in Südtirol und der Schweiz verbracht. Wie viele Kilometer ich gelaufen bin mit dem schweren Rucksack über den Schultern! Da war ich abends dermaßen fertig. Aber ich hatte nie mehr so eine gute Kondition wie damals. Da wäre ich bei jedem Berglauf locker vorne dabei gewesen.

Kannst du dir vorstellen, wieder mal eine Auszeit auf der Alm zu nehmen?
Es wäre sogar notwendig, dass ich körperlich etwas mache. Die Konzertreisen sind intensiv. Da trinke ich zu viel Kaffee und rauche zu viel. Aber die Zeit habe ich im Moment nicht. Ich brauchte immer sechs Wochen, bis ich oben wirklich angekommen war und alle Schalter umgelegt waren. Ein paar Tage bringen mir nichts. Entweder ganz oder gar nicht: So bin ich eben.

SERPENT: Um den winzigen Fleckner See schlängeln sich Trampelpfade, auf denen die Fans zum Konzert kommen

SERPENT: Um den winzigen Fleckner See schlängeln sich Trampelpfade, auf denen die Fans zum Konzert kommen © Foto: Verena Kathrein

Hat dich die Zeit in den Höhenlagen auch musikalisch geprägt?
Ich bin rauf, weil ich das Geld brauchte, um mir den Lebensunterhalt und mein Studium zu finanzieren. Es ging mir auch darum, diese Auszeiten zu nehmen. Nicht für die Musik, wie viele meinen, sondern für mich. Sicher hatte ich Instrumente dabei, und wenn ich nicht zu müde war, was oft vorkam, habe ich gespielt und komponiert. Aber dort oben waren meine Gedanken hauptsächlich bei den Tieren. Der Senner trägt eine riesige Verantwortung. Es gibt Wetterstürze, die überraschen dich aus dem Nichts. Ich wollte mich mit der Natur auseinandersetzen. Das sind Grenzerfahrungen, die bis heute geblieben sind.

Bist du ein Grenzgänger?
Ich glaube schon. Ich nehme immer lieber die schwierige Route, auch als Musiker.

Woran machst du das fest?
Ich habe mich nie einem Major Label verschrieben, weil ich mich nicht trennen wollte von meiner Musik. Das Herbert Pixner Projekt hatte vor zehn Jahren sehr gute Angebote. Aber das hätte bedeutet, dass wir machen müssen, was die anderen wollen.

„ES GIBT KAUM NOCH ORTE AUF DER WELT, WO MAN STILLE SO ERLEBEN KANN WIE OBEN AM BERG“

In welche Schublade wollten sie dich steckten?
Sie hätten mir Lederhosen angezogen und einen Gabalier 2 aus mir gemacht. Das wäre so lange gegangen, bis der nächste gekommen wäre, weil ich es nicht mehr ausgehalten hätte. Ich habe es bei zu vielen Kollegen erlebt, wie sie voller Euphorie den Plattenvertrag unterschrieben haben. Zwei Jahre später waren sie am Ende. Die großen Plattenlabel machen das nicht, weil ihnen die Musik gefällt, sondern weil sie Geld verdienen wollen.

So bist du dein eigener Veranstalter geworden.
Ich habe immer an meine Musik geglaubt, auch wenn sie nicht dem Mainstream entspricht. Zuhause rumjammern, dass mich niemand bucht, das gab es nicht. Warum den Stadel oder das kleine Theater nicht einfach selbst mieten?

 

Das Konzert am Jaufenpass hat Herbert Pixner im Alleingang organisiert, mit Unterstützung seines alten Musikvereins und der Feuerwehr. „Beim Herbert hat man früh gemerkt, dass mehr dahintersteckt“, sagt einer der Kartenabreißer, der ihn schon als Kind erlebt hat. Die Sphäre der traditionellen Volksmusik hat Pixner längst hinter sich gelassen. Er vermählt die Klänge seiner Steirischen Harmonika mit Blues, Polka und Progressive Rock. Das ist meilenweit weg vom Schunkelrepertoire klassischer Heimatkapellen, und doch spürt man am Jaufenpass: Sie sehen ihn immer noch als einen von ihnen, sind stolz auf seinen Erfolg – und lieben seine Lieder mit den lustigen, mythischen, ernsten Titeln. Dirty Kathy, Serpent, Alps (Alpine Melodrama), Electrifying Overture, Ninna Nanna, Bluesky, Toccata from Another World, Lost Elysion. Der Berg groovt, der Applaus tost. Als um zwei Uhr nachts alles abgebaut ist bis auf die Bühne, ist es schwärzer als schwarz.

 

QUATTRO: Die Vier vom Herbert Pixner Projekt sind bestens aufeinander abgestimmt – nicht nur farblich. SOMMERNACHTSWALZER: Am Jaufenpass kann es im August schneien – in diesem Jahr bleibt das Wetter aber gnädig. GITANES: Als die Bühne endlich aufgebaut ist, gönnen sich die Musiker erstmal eine kleine Raucherpause

QUATTRO: Die Vier vom Herbert Pixner Projekt sind bestens aufeinander abgestimmt – nicht nur farblich // SOMMERNACHTSWALZER: Am Jaufenpass kann es im August schneien – 2018 bleibt das Wetter aber gnädig // GITANES: Als die Bühne endlich aufgebaut ist, gönnen sich die Musiker erstmal eine kleine Raucherpause © Fotos: Verena Kathrein

Du bist gelernter Tischler, hast als Musiklehrer Kinder unterrichtet, warst als Senner auf der Alm, als Barist hinter dem Tresen und hast als Vertreter im Auto tausende Kilometer abgespult. Dann hast du dir quasi im Alleingang eine Musikkarriere aufgebaut. Woher kommt dieser Wille?
Wenn du auf einem Bergbauernhof aufwächst mit fünf Geschwistern und zehn Kühen, da lernst du, dir selbst zu helfen. Weil klar ist: Der Hof wird nie uns alle ernähren. Wir mussten nach der Mittelschule auf eigenen Beinen stehen. Ich hatte klare Vorstellungen, was ich will. Zum Beispiel die Harmonika, die ich mir mit 16 Jahren gekauft habe, auf Raten.

War sie sehr teuer?
In heutigem Geld wohl um die 6000 Euro. Dieses Instrument, eine Jamnik, habe ich mir eingebildet. Sie ist aus Zedernholz und hat einen ganz eigenen Klang.

So eine Investition in diesem Alter ist mutig. Hat dein Vater dich unterstützt?
Er war selbst passionierter Musiker und hat mich verstanden. Außerdem war ich zu der Zeit ziemlich wild unterwegs, hab nur AC/DC gehört und hätte mir ja auch ein frisiertes Motorrad zulegen können. Da war ihm das Instrument lieber.

Wann hast du gemerkt, dass du von der Musik leben kannst?
Das war vor ziemlich genau zehn Jahren. Damals hab mich entschieden, mit dem Unterrichten aufzuhören und bin nach Nordtirol gezogen. Wenn es nicht geklappt hätte, hätte ich eben ein Gasthaus aufgemacht. Kaiserschmarrn und Spiegeleier hatte ich seit meiner Zeit auf der Alm drauf.

Du hast in Klagenfurt Musik studiert. Warum hast du den Abschluss nicht gemacht?
Irgendwie kam mir das Leben dazwischen. Die fünf Jahre dort waren spannend und ich habe auch mächtig polarisiert mit meinen eigenen Stücken. In einer Zeitung las ich, dass in den Wintermonaten in Vail eine Art Barmusiker gesucht würde, der mit der Harmonika bayrische Lieder spielt. Das Casting fand zufällig in der Nähe statt. Ich kam, als eigentlich schon alles zu Ende war. Trotzdem durfte ich vorspielen und wurde genommen! Mein Professor war nicht begeistert, dass ich das Studium auf Eis lege. Aber ich brauchte das Geld dringend, um einen Motorschaden bei meinem alten Volvo zu reparieren. Alles Geld, das ich verdiente, spuckte ich in den Wagen. Vergeblich. Als ich aus der Werkstatt kam, ging der Motor nach ein paar Kilometern wieder kaputt. Aber das ist eine andere Geschichte.

KÖNIGE DER NACHT: Am Jaufenpass verschmelzen die Klänge und Melodien des Herbert Pixner zu einem alpinen Hochamt der Musik

KÖNIGE DER NACHT: Am Jaufenpass verschmelzen die Klänge und Melodien des Herbert Pixner zu einem alpinen Hochamt der Musik © Foto: Verena Kathrein

Wie war deine Zeit in Amerika?
Das war bezahltes Üben und ich konnte viel Skifahren, was ich nicht schlecht fand. Zum Glück kannten sie dort nicht so Apres-Ski-Zeug wie Anton aus Tirol. Aber wenn ich Rosamunde gespielt habe, war das Trinkgeld sofort besser.

Wie setzt du dich heute ins Verhältnis zur konservativen Volksmusik? Bist du ein Gegner, Hasser, Progressor, Weiterentwickler?
Nichts von dem. Mir geht es um die Musik an sich, um die Emotion, die entsteht und das Musikmachen selbst. Ich arbeite mit Klängen. Ich habe in vielen Gruppen gespielt, aber immer das Bedürfnis gespürt, meine eigenen Sachen zu machen. Natürlich war das nicht immer einfach, und ich frage mich manchmal, was ich mir eigentlich anmaße mit meinen sechs Akkorden. Aber egal, wo ich gespielt habe: Die eigenen Sachen kamen am besten an. Und deshalb habe ich mich getraut, da weiterzumachen.

Steckt in jedem deiner Lieder eine andere Emotion von dir?
Ja, sicher. Beim Schreiben der Stücke habe ich immer ein Bild vor Augen. Eine Begegnung mit einem Menschen, die Geburt der Kinder, eine Erinnerung. Ich versuche, diese Bilder zu vertonen. Liedtexte gibt es keine. Doch vor den meisten Stücken erzählst du dem Publikum ein paar einordnende Sätze. Die Lieder bekommen dadurch eine andere Bedeutung. Ansonsten wären es nur Melodien.

Kannst du singen?
Wenn ich mir andere Schlagersänger so anhöre, dann sage ich: Das kann ich auch! Aber nicht beim Herbert Pixner Projekt, da wird es nie Gesang geben. Vielleicht mit einem anderen Projekt.

Euer jüngstes Album heißt „Lost Elysion“. Meinst du mit dem verlorenen Paradies die Alpen?
Das Alpine spielt eine zentrale Rolle. Ich hab nichts gegen den Tourismus oder eine neue Schutzhütte, aber es muss nicht jeder Winkel der Erde mit Stöckelschuhen begehbar gemacht werden. Was in den Schweizer und französischen Alpen mancherorts passiert ist, das finde ich grauenhaft. Aber es ist nicht nur das, das Album hat auch einen globaleren Aspekt.

Die Bergkulisse, das Feuer, die Menschen vor uns auf dem Berghang: Das sind magische Momente

DIE BERGKULISSE, DAS FEUER, DIE MENSCHEN VOR UNS AUF DEM BERGHANG: Das sind magische Momente © Foto: Verena Kathrein

Gab es für diese Themen einen Auslöser?
Ich habe früh einen Facebook-Account eröffnet und nutze die sozialen Medien seit jeher. In letzter Zeit bedrückte es mich zunehmend, was ich im Netz an Gehässigkeiten, Ausländerfeindlichkeiten und Fake News lesen musste. Wir sind alle in dieser digitalen Welt gefangen und auch das bedroht unser Paradies. Vor allem in uns selbst, in unserer Seele.

Auf dem Cover sind die Drei Zinnen abgebildet. Ist das Wahrzeichen der Dolomiten in deinen Augen ein bedrohtes Elysium?
Das möchte ich offen lassen. Die Zinnen stehen in einem Umfeld, das man eher in der Karibik vermutet. Ich glaube, wer sich die Lieder anhört, kommt selber drauf, warum ich die Drei Zinnen ins Meer gesetzt habe. Es geht mir darum, mit Gedanken zu spielen. Mit den Bergen wird mich immer eine tiefe Liebe verbinden. In dieser Einsamkeit da oben schreist du nicht einfach rum.

„ES MUSS NICHT JEDER WINKEL DER ERDE MIT STÖCKEL­SCHUHEN BEGEHBAR GEMACHT WERDEN“

Sind Konzerte wie am Flecknersee dann nicht ein Widerspruch?
Es ist auf meinen Tourneen das einzige Konzert in meiner Heimat, dem Passeiertal, und deshalb möchte ich es an einem besonderen Ort machen. Trotzdem ist es ein Widerspruch, ja. Es ist mir deshalb wichtig, es nicht als Hau-Drauf-Event zu organisieren und das wir den Ort danach quasi unberührt zurücklassen.

War das Konzert ein paradiesischer Moment?
Die Naturakustik durch den See war unwirklich. Dazu die Grillen, die das ganze Konzert über mitgezirpt haben. Das knisternde Feuer auf dem Floß. Und die vielen Menschen, die wie eine Wand vor uns auf dem Berg saßen. Das sind magische Momente für mich.

 

Zwei Tage nach dem Triumph am Jaufenpass tritt das Pixner Projekt in Sand in Taufers auf, am anderen Ende von Südtirol. Statt hochalpinem Open-air nun die Enge des örtlichen Musikpavillons. Es ist heiß, Frischluft schon vor Konzertbeginn rar. Statt Isomatten Stuhlreihen, statt Outwear Abendkleid. 800 Menschentrinken sich warm, die Toiletten leider verstopft, man arbeitet daran, verspricht eine Durchsage. Dem Enthusiasmus der vier Musikanten tut das keinen Abbruch: Sie spielen weit über zwei Stunden, halten mühelos die Spannungsbögen von leise bis laut, von zart bis heavy. Wie verschieden die pixnerschen Lieder klingen können: sirrend-fliegend durch die hochalpine Abendluft, krachert in der blasmusikoptimierten Architektur des Sandner Pavillons

 

Deine Tour führt dich bis in die Elbphilharmonie: vom Flecknersee nach Hamburg, mehr Unterschied geht kaum.
Ich liebe diese Kontraste. Wenn wir nach einem Konzert im Stadel als nächstes im schicken Brunnenhof in München spielen und erstmal das Heu von den Instrumenten zupfen.

Gibt es weitere Spielorte, die dich reizen?
Die Royal Albert Hall oder die Carnegie Hall, davon träumt jeder Musiker. Wir hatten Angebote aus Südamerika, Japan, den nördlichen Ländern. Aber nur für einen Auftritt nach New York oder Sydney zu fliegen, das wäre mir zu stressig. Wenn, dann möchte ich die Anfragen bündeln und zwei, drei Monate auf Tour gehen. Dann erlebst du es intensiv und nimmst eine Inspiration mit nach Hause.

Und bis es dazu kommt, spielst du lieber auf dem Jaufenpass?
Genau. Oder in Rosenheim.

MUSIKER & SENNER & TISCHLER & …
 
DER SÜDTIROLER Herbert Pixner, 1975 in Meran geboren, wächst auf einem kleinen Bergbauernhof in Walten im Passeiertal auf. Klarinette und Schlagzeug lernt er im Musikverein, die Diatonische Harmonika im Selbststudium. Die Lehre als Tischler schließt er ab, sein Musikstudium nicht.
 
DER MUSIKER Geld verdient er zunächst als Musiklehrer, Fliesenlieferant und Senner. Seinen heutigen Status als progressivster Volksmusiker des Alpenraums hat er sich mit unzähligen Auftritten und seinen originellen Eigenkompositionen erspielt.
 
Mehr Infos zum Herbert Pixner Projekt und Tourplan unter herbertpixner.beepworld.de