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Skitour & Skidurchquerung Wallis–Piemont: Tour de Soleil über Albrunpass, Alpe Veglia & Simplonpass

Käsespätzle auf einem Löffel vor Walliser Holzhaus und Wegweiser zum Albrunpass bei der Skidurchquerung zwischen Wallis und Piemont

Sonne im Mund: – 1 Jede Gabel Energie für viele Höhenmeter: Kasspatzn im Bärgkristall. – 2 Sonnenverwöhnt: das Dorf Fäld im Binntal. © Fotos: Enno Kapitza

Die Tour de Soleil verbindet das Wallis mit dem Piemont: eine anspruchsvolle Skidurchquerung über Albrunpass, Alpe Devero und Alpe Veglia bis zum Simplonpass – inklusive Naturpark, Hochalpenpanorama und regionaler Spezialitäten wie Bettelmatt. Sie ist glücklicherweise fordernd genug, um all die köstlichen Speisen entlang der Route wieder zu verbrennen.

Das geht ja gut weiter! Zwei im besten Sinne kulinarisch und gastfreundlich Wahnsinnige kochen und servieren uns eine dampfende, leuchtend orange Kürbissuppe als Vorspeise. Wir sind zu viert und an diesem Abend ihre einzigen Gäste im Bärgkristall. Das letzte Abendlicht trifft gerade noch unseren Tisch im kleinen Gastraum der Herberge in Fäld, die wie ihre wenigen, benachbarten Häuser im Walliser Stil erbaut ist. Wir setzen unsere Tour de Soleil, Teil 2, hier am „schönsten kleinen Dorfplatz der Schweiz“ fort, wo wir vor wenigen Jahren nach den ersten Etappen dieser langen Skidurchquerung zwischen dem Wallis und dem Piemont vor unserer Heimfahrt noch ein Getränk in der Sonne zu uns nahmen. Manuela und Jürgen haben in der Zwischenzeit das Kleinod übernommen und, was soll man sagen – besser kann es nicht sein. Die Wahlschweizer aus Österreich hatten sich im Urlaub in das Haus und den malerischen Ort verliebt. Ihr Zungenschlag ist unverkennbar, noch eindeutiger zu verorten: die Kochkünste von Jürgen, der nicht nur jahrelang ein vielbeschäftigter Sales Manager war, sondern nebenbei auch Autor mehrerer prämierter Kochbücher, Asador, Jäger, Fischer und ein Energiebolzen vor dem Herrn ist.

Es folgen großartige Kasspatzn und weil das alles noch nicht genug war, bereitet Jürgen uns zur Nachspeise noch seinen berühmten Kaiserschmarrn zu. Alles hausgemacht, ja sicher!

Hausgemachte Kürbissuppe mit Kürbiskernen auf der Skidurchquerung Tour de Soleil zwischen Wallis und Piemont

– Kernkraft: Topping auf der Kürbissuppe.


Glacier Express im Wallis und Gipfelkreuz vor verschneiten Alpenbergen entlang der Tour de Soleil

– 1 Tunnel im Blick: Autoverlad in Realp. – 2 Zu Kreuze vor Fäld im Binntal. – 3 Manuela und Jürgen Kernegger betreiben das Bärgkristall in Fäld. – 4 Pfannenfrisch: Jürgens Kaiserschmarrn.

Der Ton für die kommenden Tage ist gesetzt. Morgen, so unsere vollen Mägen das zulassen, werden wir auf Tourenskiern über den Albrunpass gehen, wo wir den Naturpark Binntal verlassen, um in den Parco Naturale Alpe Devero und Alpe Veglia im italienischen Piemont abzufahren. Wie bei Frühjahrsskitouren üblich, brechen wir im Morgengrauen auf, um der mit der tageszeitlichen Erwärmung ansteigenden Lawinengefahr aus dem Weg zu gehen. Unsere Wirte, die länger schlafen möchten, haben uns am Vorabend noch ein üppiges Frühstück mit Bircher Müsli, regionalem Käse und Brot vorbereitet, das wir trotz der gestrigen massiven Kalorienlawine und der frühen Tageszeit mit großem Appetit essen.

Im Binntal, wo wir nach einer guten halben Stunde Aufstieg zu Fuß auf eine geschlossene Schneedecke stossen, begegnen wir keiner Menschenseele. Die steile Abfahrt vom Albrunpass ist bereits leicht aufgefirnt. Die Querung über den langgestreckten, gefrorenen Lago di Devero bewältigen wir skatend und gleitend zwischen an Ufernähe aufgeschobenen Eisplatten bis zum Staudamm oberhalb des Weilers Alpe Crampiolo.

Skitourengeher im Morgenlicht auf der Skidurchquerung vom Wallis ins Piemont

– 1 Mägen müssen schaffe: Langer Aufstieg von Alpe Veglia zum Kaltwasserpass. – 2 Ice, Baby, Ice: Querung des Lago Devero. – 3 Steilabfahrt unter dem Punta d‘Orogna zwischen Alpe Devero und Alpe Veglia.

Das historische, ganzjährig bewohnte Almdorf ist tief verschneit. Die Südseite der Alpen hat in diesem Winter deutlich mehr Schnee als wir abbekommen. Unsere Unterkunft im etwas tiefer gelegenen Nachbarort Alpe Devero liegt versteckt auf einem bewaldeten Hügel oberhalb des Hochtals mit seinen monolithischen Felsblöcken und weitverstreuten Gehöften und Häusern.

Wirt Bruno, der bei mir Assoziationen an einen Bär weckt, hat ein junges Team, und auch hier sind wir die einzigen Gäste. Wir werden am ersten Abend mit Minestrone, Tortelloni und Panna Cotta verwöhnt: tutto fatto in casa!

Obwohl wir alles aufgegessen haben, ist am nächsten Tag schlechtes Wetter. Gut, dass wir hier sowieso zwei Nächte bleiben wollten. Die lokale Eingehtour brechen wir nach wenigen Stunden kurz vor dem Gipfel bei nassem Schneetreiben zur Mittagszeit ab. Selbstverständlich möchte ich die Zeit nutzen und regionale Spezialitäten probieren. Seit wir vor langer Zeit zusammen gekommen sind, hat sich Uli daran gewöhnt einen Mann zu haben, der lieber einmal zu viel einkehrt, als kulinarisch etwas zu verpassen.

Piemonteser Pinot Nero und Pension in Alpe Devero während der Skidurchquerung

– 1 Wegweiser bei Alpe Crampiolo. – 2 Oratorio San Bartolomeo in Alpe Devero. – 3 Come fly with me: Rotwein im Casa Fontana. – 4 Schnee von gestern: Gasthaus in Alpe Devero.


Hausgemachte Minestrone in Alpe Devero im Piemont auf der Tour de Soleil

– Terrinen-Time: Minestrone.

Familie Olzeri betreibt neben der Käserei Crampiolo ein Restaurant und Agriturismo. Im kleinen, auch im Winter geöffneten Gastraum trocknen wir unsere nassen Jacken und Rucksäcke. Dass Mama Fiorella Olzeri kochen kann, hätte ich auch oben im Whiteout gespürt. Italienische Köchinnen und Köche strahlen kulinarisches Selbstverständnis und Stolz aus. Beides sollte nie angezweifelt werden. Sohn Luca, ein gestandener, studierter Agrarwirt serviert uns einen Teller mit gegrilltem Gemüse, Pinienkernen und Rosinen sowie eine Käseauswahl. Selbstverständlich: tutto fatto in casa beziehungsweise caseificio!

Unbedingt sollen wir auch ihren Bettelmatt probieren, der nur in dieser Region aus Milch von Kühen, die auf Almen über 1800 Meter Höhe grasen, hergestellt wird. Nur hier bekommen sie das Berggras Mottolina, das dem Käse einen unnachahmlichen Geschmack gibt. Während es vor der Tür unentwegt weiterschneit breitet sich in meinem Mund piemontesischer Bergsommer aus. Abends, zurück in der Casa Fontana bei Bruno, aufgewärmt und gut ausgeruht, trinken wir einen Pinot Nero zum mehrgängigen Abendmenü mit Gemüseinvoltini, Ravioli, Insalata und Dolce: fatto in casa.

Dessertteller im Schnee vor Lärchenwald in Alpe Veglia während der Skidurchquerung

– Schwarz und rot und schmeckt wie Gold: hausgemachte Panna Cotta.


Polenta mit Ragù in Alpe Veglia und Wirt bei der Zubereitung regionaler Spezialitäten

–1 Buongiorno tristezza: Schlechtwettertag in Crampiolo. – 2 Sonne auf dem Teller: Luca präsentiert die Käseauswahl des Familienbetriebs Olzeri. – 3 Primo inter Paare: Ravioli zum ersten Gang im Casa Fontana.
– 4 So eine Mista! Ofengemüse von Mama Fiorella Olzeri im Agriturismo Crampiolo.

Beim Aufstieg zur nächsten und längsten Etappe Richtung Alpe Veglia beschleicht mich das Gefühl, dass ich mehr Ballast an mir den Berg hochtrage. Das Zwischentief hat sich verzogen, die einsamen Lärchenwälder und weiten Hochalmen sind vom Vortag frisch verschneit. Wir gehen, erneut einsam und eigene Spuren ziehend ,gen Westen Richtung Almdorf Alpe Veglia. Etwas Unsicherheit schwingt heute beim Wedeln mit, da Bruno noch daran zweifelte, ob die Herberge, wo wir Zimmer reserviert hatten, geöffnet sei. Der Ort sei im Winter unzugänglich, aus dem Tal nur mit Tourenskiern oder auf Schneeschuhen aus Alpe Devero oder aus der anderen Richtung über den Kaltwasserpass zu erreichen.

Das Anfangs noch sanfte, weitläufige Gelände wird unterbrochen von einer extremen Steilstufe, die wir einzeln und vorsichtig abfahren müssen. Danach heißt es noch mal: die Felle an die Skier und einen steilen Gegenhang in Spitzkehren hochspuren. Wusste ich doch, dass wir jede Kalorie gut einsetzen werden!

Verschneites Almdorf Alpe Veglia und Gastgeber der Albergo La Fonte im Piemont

– 1 Gipfel und Fahne: Monte Leone oberhalb von Alpe Veglia. – 2 Federica und Roberto betreiben das Albergo la Fonte in Alpe Veglia. – 3 Spezzatino auf Polenta. – 4 Genepi oder Genziana, beide hausgebrannt.


Lecker Cotoletta

– Lecker Cotoletta.

Der Naturpark ist zu unserer Überraschung kaum frequentiert, die lange und stellenweise noch pulvrige Abfahrt nach Alpe Veglia unverspurt. Als wir das über ein weites Hochtal verstreute steinerne Almdorf sehen, denke ich an Endzeitfilme, in denen die Menschheit fast ausgestorben ist und ein kleiner Haufen Überlebender in verlassene Orte dringt, um dort nach Essen und Trinken zu suchen.

Statt Zombies oder Freischärler finden wir aber die ganz wunderbaren Menschen Federica und Roberto, zwei Architekten aus Mailand, die die Albergo La Fonte tatsächlich auch im Winter betreiben. Ihr kleines Hotel, über dem munter die italienische Fahne weht und noch weiter oben der mächtige Monte Leone thront, ist eine Oase inmitten von verrammelten Häusern, Höfen und einer im Winter unbewirtschafteten Alpenvereinshütte.

Aufstieg am Kaltwasserpass und Simplon Hospiz auf der Skidurchquerung zurück ins Wallis

– Durch die Wand: Schlussanstieg am Kaltwasserpass.


Skitourengeher am Simplonpass und Einkehr mit Kuchen und Espresso nach der Tour de Soleil

– 1 Auf Napoleons Spuren: Ankunft im Simplon Hospiz. – 2 Vater, unser Zimmer! Check-in bei einem Chorherrn. – 3 Asphalt Cowgirls: am Simplonpass. – 4 Simplon Pleasures: Kaffee und Kuchen im Café des Hotel Monte Leone.

Wie ein guter, scheuer Geist lässt sich der Dritte im Bunde, der eigentliche, noch junge Padrone und Koch, nur ganz selten blicken. Das Haus ist seit Generationen in seinem Familienbesitz und er möchte es mit Hilfe der zwei guten Seelen aus dem Tiefland weiterführen. Wie Fiorella in Crampiolo muss man ihn nur kurz anschauen, um zu wissen, dass das heute Abend wahrscheinlich ein kulinarische Höhepunkt sein wird. Es gibt einmal Pasta, Polenta, Gnocchi al Ragù, Bistecca und Dolce. Dazu einen guten Rotwein. Tutto fatto in casa! Und heute mal kein Vegetarier. Danach bietet uns Roberto im heimeligen Gastraum der Albergo selbstgebrannten Genepi und Enzian an.

Der Sternenhimmel über Alpe Veglia und den umgebenden Bergen ist klar und tief, als ich leicht benebelt vor der Nachtruhe noch einige Fotos vor dem Haus mache. Zwischen all der Kulinarik und Gastfreundschaft habe ich beinahe vergessen, dass wir auf einer ernsthaften Skidurchquerung sind. Heute wird bei der Überschreitung des Kaltwasserpasses zurück ins Wallis jede gebunkerte Energie benötigt. Das Morgenrot auf dem Monte Leone leuchtet zum Aufbruch. Wir mäandern durch alte Lärchenwälder, Bachbetten und enge Kare hinein in ein weites Hochtal, an dessen Ende eine steile Wand dräut. Diese beinahe senkrechte, rund 200 Meter hohe Barriere stapfen wir auf Steigeisen, an den Rucksack geschnallten Skiern und mit Eispickel gesichert hinauf. Die Gravitation der piemontesischen Kochkunst lässt meine Beine schwer werden. Wer weiß, welch frugale Kost uns wohl in der nächsten Herberge, dem Simplon Hospiz in der Schweiz erwartet? Noch könnten wir umkehren, aber die Pläne sind seit Langem gemacht und als wir erschöpft und froh nach der schweren Passage oben ankommen, lassen die hochalpinen Eindrücke die Raupe Nimmersatt in mir kurz schweigen. Wir sehen im Westen neue Bergriesen und haben das Gefühl, auf unserer Durchquerung trotz und dank der bisherigen üppigen Kulinarik weit gekommen zu sein.

Abendessen im Simplon Hospiz im Wallis mit Suppe und Linsengericht während der Skidurchquerung

– 1 For whom the bell tolls: Essensglocke im Simplon Hospiz. – 2 Letztes Abendmahl unserer Tour im Speisesaal des Hospiz. – 3 Rote Suppe mit Tomatengeschmack. – 4 Karge Kost: Linsen, Blumenkohl an Pommes.

Das auf Napoleons Geheiß im Jahr 1809 errichtete Simplon Hospiz ist ein überdimensioniert wirkender Bau auf dem gleichnamigen Pass, der eine wichtige, ganzjährig geöffnete Verbindung zwischen der Schweiz und Italien ist. Das Haus wird von vier Chorherren vom Grossen Sankt Bernhard und ihrem Team geführt. Täglich lesen sie in der schönen Kapelle eine Messe. Das Hospiz ist aufgrund der perfekten Höhenlage ein beliebter Stützpunkt für Alpinisten. Etwas zurückgesetzt von der stark befahrenen Straße wirkt es wie ein Zwitter aus einem aus der Zeit gefallenem Grand Hotel und einem Kloster.

Die in weißer Ordenskluft gekleideten Herren checken ihre Gäste routiniert ein. Einer der Herren läutet eine Glocke zum Abendessen, das in zwei großen Gemeinschaftssälen serviert wird. Uli und ich haben Vegetarisch vorbestellt. An einer langen Tafel mit ungefähr zwanzig anderen Gästen sind wir die Einzigen, die kein Fleisch essen. Die erste Exerzitie des Abends ist eine rote Suppe. Deklariert als Tomatensuppe könnte man bei den ersten Löffeln vielleicht einen Placebo-Geschmackseffekt spüren, aber schnell ist klar, dass für diese Fertigsuppe heute keine einzige frische Tomate in die Küche des Simplon Hospiz geliefert und zubereitet wurde. Die vor einem Moment noch sich fröhlich unterhaltenden italienischen Gäste werden wortkarg.

Weder eine Fiorella noch ein scheuer Küchengeist schaut heute aus der Tür. Zum Hauptgang wird allen außer Uli und mir paniertes Hühnerfleisch serviert. Die Stücke sehen identisch aus. Copy Pasta. Basta mit Pasta! Wir zwei bekommen puristische Linsenkost nebst blanchiertem Blumenkohl. In unserer Verzweiflung schaufeln wir noch eine Handvoll Pommes auf unsere Teller. Zum Nachtisch werden Paletten mit Fruchtjoghurtbechern auf die Tische gestellt.

Niente fatto in casa.

Pech beim Essen, Glück mit dem Schnee. Unser letzter Tourentag endet mit einer steilen, perfekt aufgefirnten Abfahrt, die wir, noch ganz federleicht vom puristischen Abendmahl und ohne ein Großteil unseres Gepäcks, das wir im Hospiz gelassen haben, hinabschweben.

Sonnenaufgang in den Walliser Alpen, Skitour nahe Berghütte und Heimreise mit Zug Richtung Andermatt nach der Skidurchquerung Tour de Soleil

– 1 Rotkäppchen: Morgenstimmung am Simplonpass. – 2 Sonne oben auf halb zwölf: im Weiler Gampisch am Simplonpass. – 3 Frühling im Tal: Obstbaum in Brig. – 4 Life is a … im Zug zurück zum Auto, das in Fiesch steht.

Die letzte Etappe der Tour de Soleil nach Saas-Baalen haben wir einstimmig gegen die Tagestour auf das Galehorn getauscht. Zurück am Simplonpass, auf den Bus ins Tal nach Brig wartend, sitzen wir in der Sonne vor dem Straßenrestaurant Monte Leone, wo sich zwei- und vierrädrig motorisierte Urlauber, Mountainbiker und Skitourengeher ein buntes Stelldichein geben. Das Bier ist kalt, der Espresso italienisch gebrüht, die Kuchenstücke gut und groß.
Hausgemacht, natürlich!

Gut zu wissen

Diesen zweite Teil der so genannten Tour de Soleil kann man mit einer Übernachtung im Bärgkristall in Fäld beginnen. Anreise bis nach Fiesch mit Auto oder Bahn, von dort mit dem Postbus nach Binn, wo man sich vom Wirt abholen lassen kann. www.baergkristall.com

Erste Etappe über den Albrun Pass über Alpe Crampiolo nach Alpe Devero: Aufstieg ca. 1000h m, Abfahrt 840 hm, Strecke ca. 18 km, Übernachtung in Casa Fontana, Alpe Devero. www.casafontanadevero.it

Zweite Etappe von Alpe Devero nach Alpe Veglia: Aufstieg ca. 1150 hm, Abfahrt 1050 hm. Schwierigkeit zwischendurch hoch wegen zwei Steilstufen in Aufstieg und Abfahrt. Übernachtung im Albergo la Fonte (ab März geöffnet). www.albergolafonte.com

Dritte Etappe von Alpe Veglia über den Kaltwasserpass zum Simplonpass
Aufstieg ca. 1000 hm, Abfahrt 850 hm.

Schwierigkeit durch die Steilstufe am Kaltwasserpass sehr hoch, Steigeisen und Pickel nötig. Übernachtung im Simplon Hospiz. www.simplon-hospiz.com

Vierte Etappe von Simplonpass nach Saas-Balen, ca. 1600 hm, Abfahrt 2000 hm haben wir aufgrund Schneemangels im Saastal nicht gemacht. Alternativ haben wir eine Tour auf das Galehorn unternommen. Vom Simplon Hospiz 1180 hm, bei guten Bedingungen Firnabfahrt über eine nordostseitige Variante. Rückfahrt mit dem Postbus nach Brig, von dort Zugverbindung nach Fiesch bzw. weiter nach Deutschland oder Österreich.